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Diese 9 gesunden Lebensmittel solltest du (fast) jeden Tag essen

Gesunde Lebensmittel reduzieren dein Risiko, dir allerlei Krankheiten einzufangen. Ihre wertvollen Inhaltsstoffe stärken das Immunsystem oder beugen sogar Krebs, Herzinfarkten und Schlaganfällen vor.

Dein Körper kann langfristig nur gut funktionieren, wenn du ihn mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgst. Deswegen verraten wir dir heute 9 gesunde Lebensmittel, die am besten jeden Tag auf deinen Teller gehören – warum und wieso, das erfährst du im Folgenden.

Detox: Befreie deinen Körper mit gesunden Lebensmitteln

Die Tüte Chips am Abend, zum Frühstück Weißbrot mit Marmelade und auf der Arbeit noch schnell einen Schokoriegel als Dessert. Wir alle kennen wohl Zeiten, in denen wir öfter schwach werden, als es uns tut gut. Meistens bleibt es nicht bei der ungesunden Ernährung. Ganz im Gegenteil: Stress, Schlafmangel und emotionale Belastungen verführen uns regelrecht dazu, statt der ausgewogenen Mahlzeit lieber zu Fast Food und Süßem zu greifen.
Es spricht nichts dagegen, hin und wieder unseren Gelüsten nachzugeben. Aber: Zu viel Zucker, Fett und Zusatzstoffe schüren Trägheit und erhöhen die Infektanfälligkeit. Deswegen möchten wir mit dir gemeinsam Detoxen. Gesunde Lebensmittel füllen leere Nährstoffvorräte wieder auf, bringen die Verdauung in Schwung und machen fit. Höre ganz bewusst auf deinen Körper und verzichte für einige Zeit auf Junkfood – du wirst den Unterschied merken.
Tag für Tag gehen wir mehr auf den Frühling zu. Putze die Wohnung, aber befreie auch deinen Körper von altem Ballast. Dank der folgenden Lebensmittel gelingt dir das.

1. Brunnenkresse

Noch nie von Brunnenkesse gehört? Dann wird es aber Zeit. Jod, Zink, Gerbstoffe, die Vitamine C, A, E, B1, B2, ätherische Öle sowie Phosphor, Kalium, Calcium, Eisen und Natrium – sie alle stecken in der unscheinbaren Pflanze. Eine wahre Vitamin- und Mineralienbombe eben.
Und als wahre Vitamin- und Mineralienbombe geizt die Brunnenkresse auch nicht mit ihren gesunden Inhaltsstoffen: Pro 100 Gramm versorgt sie dich unter anderem mit 823 Mikrogramm Vitamin A, 1000 Mikrogramm Vitamin E, 1200 Mikrogramm B3 und ganz nebenbei mit 62.000 Mikrogramm Vitamin C.
Während B1 Nervenfunktionen und Verdauung unterstützt, brauchst du Vitamin A für dein Sehvermögen. Jod verwandelt der Körper in Schilddrüsenhormone und Eisen steckt als Bestandteil in unseren roten Blutkörperchen.
Besonders gut schmeckt Brunnenkresse, wenn du sie in einer Suppe, Sauce oder im Salat verarbeitest. Dich erwartet ein frisches und leicht scharfes Aroma. Brunnenkesse sollte beim Detoxen niemals fehlen – einer Studie zufolge gilt sie sogar als gesündestes Lebensmittel überhaupt.

2. Rote Beete

Die rote Knolle löst bei einigen von uns Albträume aus. Erdig soll sie schmecken und manchmal sogar bitter sein. Als richtiges Powergemüse gehört sie trotzdem regelmäßig auf den Teller.
Flavonoide, Kalium, Kuper, Phosphor, diverse B-Vitamine, Jod, Eiweiß und Natrium sind nur einige der Vitamine und Mineralstoffe der Knolle. Sie fördert die Blutbildung, reduziert Infektionsanfälligkeit, lässt Müdigkeit verschwinden und soll sogar betrübte Stimmung aufhellen.
Besonders gut schmecken die Knollen zusammen mit Äpfeln im Salat, als Aufstrich, begleitet von entsafteten Karotten und Orangen als Saft, im Risotto, hauchdünn geschnitten als Carpaccio oder als Suppe.
Möchtest du Rote Beete kochen, entfernst du ihre Schale besser erst, sobald sie gar ist. Damit sparst du dir zum einen Arbeit (gegart lässt sich die Schale leichter entfernen) und zum anderen vermeidest du ihr „Ausbluten“.
Und wenn du schon dabei bist – lass das Grün nicht liegen. Es steckt ebenfalls voller gesunder Stoffe. Verarbeite es mit Obst zum Smoothie oder mische es einer Sauce unter.

3. Spinat

Lange Zeit wurden wir an der Nase herumgeführt. Spinat ist gar nicht das Eisen-Wunder, wie es uns die Wissenschaft weiß machen wollte.
Macht aber nichts – das grüne Blattgemüse schenkt dir immer noch mehr Eisen als viele andere Lebensmittel. Und das ist natürlich nicht alles: Folsäure, Kalium, Magnesium, Phosphor, Kupfer, Mangan und sogar reichlich hochwertiges Eiweiß bekommst du mit Spinat auf die Gabel.
Mit seiner Nährstoffbilanz unterstützt Spinat unter anderem gesunde Muskeln, Gelenke und Nerven, Verdauung, Haut, Haare, Augen und Schleimhäute.
Wenn du in deiner Kindheit von schleimigen Spinatgerichten verstört wurdest, bitten wir dich trotzdem: Gib ihm nochmal eine Chance. Du kannst das Grünzeug in deinen Smoothie packen, mit Zwiebeln anbraten oder einfach bei einer Gemüsepfanne untermischen. Je weniger du ihn verarbeitest, desto mehr der kostbaren Inhaltsstoffe bleiben natürlich erhalten.

4. Kohlrabi-Blätter

Bisher hast du die Kohlrabi-Blätter im Laden gelassen, an deine Kaninchen verfüttert oder weggeschmissen? Hör auf damit (oder teile sie mit deinen Haustieren). Wir verraten dir, warum.
Das Wertvollste an dem Kohlrabi sind seine Blätter. Während schon der Kohl an sich gesund ist, setzt das Grünzeug eins oben drauf: Kalium, Magnesium, Selen, Eisen, Vitamin C, A, B1 und B2 erwarten dich. Und zwar in großen Mengen. 
Tu etwas für dein Immunsystem, deine Widerstandskraft, Bindegewebe, Wundheilung und für gesunde Blutgefäße. Dafür musst du nicht einmal viel machen – schmeiß einfach Kohlrabi-Blätter in den Mixer und verwandele sie in Pestos, Smoothies, Saucen oder Suppen. Besonders gut schmecken die Blätter, wenn du sie mit Zwiebeln, Salz und Pfeffer anbrätst.

5. Petersilie

Das würzige Kraut gehört in Deutschland zu den beliebtesten Küchenkräutern. Und das ist auch gut so – denn das Grünzeug tut dir wahrscheinlich besser als du denkst.
Der hohe Vitamin-C-Gehalt bringt dein Immunsystem auf Trab und nimmt Erkältungsbakterien die Chance, Besitz von dir zu ergreifen. Außerdem versorgt sie dich mit Kalium, Mangan, Flavonoiden und einer Menge anderer gesunder Stoffe.
Petersilie ist so gesund, dass sie in hohen Dosierungen als natürliches Heilmittel durchgeht. Angewendet wird sie hier zum Beispiel bei Reizungen der Harnwege und zur Vorbeugung von Nierengrieß.
Um an die wertvollen Inhaltsstoffe der Petersilie zu gelangen, solltest du sie bestenfalls nicht erhitzen. Streue sie lieber kurz vor dem Servieren über warme Gerichte, gib sie zum Salat oder experimentiere mit Smoothies.

6. Sprossen

Sprossen sehen zwar auf den ersten Blick etwas befremdlich aus, aber probiere sie unbedingt aus. Essen kannst du zum Beispiel Sprossen von Brokkoli, Buchweizen, Senf, Sesam, Kürbiskernen oder Leinsamen.
Sprossen enthalten viele Vitamine, Proteine, Mineralstoffe, Nahrungsfasern und ungesättigte Fettsäuren. Manche versorgen dich außerdem mit cholesterinsenkenden Saponinen, antioxidativen Protease-Inhibitoren oder antimikrobiellen Polyphenolen. Die sekundären Pflanzenstoffe sollen entzündungshemmend wirken, das Immunsystem stimulieren und deinen Blutzucker regulieren.
Ein weiterer Vorteil von Sprossen ist ihre leichte Verfügbarkeit: Du kannst sie in einem Einmachglas oder mithilfe von Keimgefäßen ganz leicht zuhause großziehen. Achte dabei allerdings auf die Hygiene – dort, wo Samen sprießen, fühlen sich auch Keime wohl.
Besonders gut schmecken Sprossen auf dem Brot oder in asiatischen Pfannengerichten. Viele Sorten solltest du vor dem Verzehr blanchieren oder kurz anbraten. Dazu gehören vor allem Sprossen aus Hülsenfrüchten. Die Erhitzung vernichtet gesundheitsschädliche Hämagglutinine.

7. Haferflocken

Haferflocken sind das perfekte Frühstück. Sie versorgen dich mit hochwertigen, langkettigen Kohlenhydraten und Ballaststoffen. Weil dein Körper lange mit der Aufspaltung der Mehrfachzucker beschäftigt, ist stellt sich dein Hungergefühl erst nach einigen Stunden wieder ein.
Die Ballaststoffe wiederum machen nicht nur satt, sie fördern auch eine gesunde Verdauung. Leidest du manchmal unter leichten Verstopfungen, solltest du es zunächst mit Haferflocken statt Abführmitteln versuchen.
Das ist aber längst nicht alles: Kupfer, Mangan, Zink, B1, B6, Phosphor, Eisen und andere Vitamine sowie Mineralstoffen stecken in den Flocken. Insgesamt unterstützen Haferflocken dein Immunsystem, sie sorgen für einen gesunden Blutzuckerspiegel, schenken dir starke Fingernägel, reine Haut und senken sogar das LDL-Cholesterin.
Leidest du unter Glutenunverträglichkeit, musst du trotzdem nicht auf Haferflocken verzichten. In Drogerien und Supermärkten findest du mittlerweile auch nicht-kontaminierten Hafer. 
Wenn du bei Haferflocken an eine zähe, schleimige Suppe denkst, solltest du das wahre Potenzial der Flöckchen kennenlernen: Verarbeite sie zum Beispiel zu Overnight Oats, Gemüsebratlingen oder Frühstückspizza.

8. Leinsamen

Chiasamen sind hip und liegen total im Trend. Dabei sind Leinsamen genauso gesund, ökologischer und wesentlich günstiger.
Dein Gehirn dankt dir, wenn du jeden Tag einen Teelöffel Leinsamen ins Müsli streust. Um zu funktionieren, braucht es nämlich Omega-3-Fettsäuren – und die stecken reichlich in den kleinen Samen. Außerdem reduzieren Omega-3-Fettsäuren das schlechte LDL-Cholesterin.
Schonmal von Lignanen gehört? Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die vor bestimmten Krebsarten schützen sollen. Als Antioxidantien sollen sie zudem Freie Radikale entkräften – aggressive Sauerstoffverbindungen, die dein Risiko erhöhen, an Krebs, koronarer Herzkrankheit, Schlaganfall oder Rheuma zu erkranken.
Und vielleicht ahnst du es schon: Leinsamen bieten dir reichlich Lignane. Mehr als jedes andere Lebensmittel. Iss sie zum Beispiel zu deinem Müsli, aber übertreib es nicht. Leinsamen quellen im Darm auf und fördern eine gute Verdauung. Zu viel von ihnen und zu wenig Wasser führen jedoch zu Verstopfungen.

9. Grüner Tee oder Matcha

Grüner Tee ist schon lange für seine gesunden Inhaltsstoffe bekannt. Eine Tasse am Tag versorgt dich mit Mineralien (Kalium, Fluorid, Kalzium), Vitaminen (A, B, C), Flavonoiden und nicht weniger als rund 120 weiteren Stoffen.
Aber lass uns zunächst einen Blick auf die Flavonoide werfen. Als Antioxidantien schützen sie deinen Körper vor aggressiven Sauerstoffverbindungen. Außerdem sollen sie Herz- und Kreislauferkrankungen vorbeugen.
Wusstest du, dass Matcha aus dem gesamten Teeblatt besteht? Grüner Tee ist schon gesund, Matcha aber noch gesünder – hier findest du eine höhere Nährstoffkonzentration.
Bevorzuge auf jeden Fall Grünen Tee und Matcha mit Biosiegel. Eine besonders gute Matcha-Qualität bekommst du bei Teatox. Das Pulver verzichtet auf Zucker oder andere Zusatzstoffe und liefert dir 100 Prozent natürliche Energie. 

Fazit: Viele Lebensmittel helfen beim Gesundbleiben

Mehr als den einen Körper hast du nicht. Also behandele ihn gut: Versorge ihn mit allen wichtigen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien. Und zwar nicht nur hin und wieder – sondern am besten jeden Tag. Wenn du regelmäßig zu den 9 hier vorgestellten Lebensmitteln greifst, beugst du eine Menge Mangelerscheinungen und Gesundheitsrisiken vor.

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